(0711) 8703160-0
  mail@cartagena.de

Über uns selbst

Cartagena ist eine junge Patentanwaltskanzlei im Herzen Stuttgarts, die sich zum 1. Januar 2016 gegründet hat. Wir - die Patentanwälte Dr. Michael Eberle und Lukas Klement – waren zuvor 12 Jahre Partner in einer großen Stuttgarter Patentanwaltskanzlei.

Wir haben uns zur Gründung unserer neuen Kanzlei Cartagena entschlossen, um unsere gemeinsamen Vorstellungen von der Arbeits- und Beratungsweise einer Patentanwaltskanzlei in die Tat umzusetzen. Wir schätzen uns sehr glücklich, dass die überwiegende Zahl der Mandanten, die wir zuvor bereits vertreten haben, uns auf diesem Weg begleiten.

Wir vertre­ten vor al­lem mit­telständi­sche Un­ternehmen aus Baden-Württemberg in al­len Ange­legenhei­ten des gewerbli­chen Rechts­schut­zes. Wir be­ra­ten un­se­re Mandan­ten insbesonde­re im Be­reich des Patent­rechts, des De­si­gnrechts und des Markenrechts.

Über un­ser Verständnis von gewerb­li­chem Recht­schutz

Wir sind Patent­anwälte mit Leib und Seele. Wir sind daher stets auf der Su­che nach Möglichkei­ten, das geistige Ei­gen­tum un­se­rer Mandan­ten perfekt zu schüt­zen und die jeweils passen­den Schutz­rech­te für un­se­re Mandan­ten anzu­melden.

Aber wir wis­sen auch: Gewerbli­che Schutz­rech­te sind kein Selbstzweck. Maßstab sinnvol­len Handelns im Be­reich des gewerbli­chen Recht­schut­zes ist die wirt­schaftli­che Zweckmäßigkeit. Nicht al­les, was patent­rechtlich, markenrechtlich und de­si­gnrechtlich möglich ist, muss wirt­schaftlich sinnvoll sein.

Un­se­re Be­ra­tung findet stets vor dem Hin­ter­grund die­ser Tatsa­che statt. Gemeinsam mit un­se­ren Mandan­ten erört­ern wir die Fra­ge der rechtli­chen Möglichkeit und der damit einhergehen­den Kos­ten vor dem Hin­ter­grund ih­rer jeweiligen wirt­schaftli­chen Gegebenhei­ten und Pläne.

Wir su­chen gemeinsam mit un­se­ren Mandan­ten nach der bes­ten Möglichkeit, das für gewerbli­chen Recht­schutz zur Verfügung stehen­de Budget optimal zu nut­zen. Wir wol­len angepasst an die individuel­len Bedürfnis­se un­se­rer Mandan­ten das Ziel errei­chen, mit den ein­gesetz­ten fi­nanzi­el­len Mit­teln die maximale Wirkung zu erzie­len.

Zu un­se­ren Vor­stellun­gen dar­über, wie Ent­scheidun­gen des gewerbli­chen Rechts­schut­zes sinnvoll zu treffen sind, gehört die Überzeugung, dass es hierfür ei­ner einfa­chen Möglichkeit bedarf, sich ei­nen Über­blick über die ent­scheidungs­erhebli­chen Fak­to­ren zu verschaffen. Wir be­trei­ben daher ei­ne Mandan­tenplatt­form namens Edgar, in der un­se­re Mandan­ten zu ih­ren Schutzrechtsak­ten und an­derweitigen Vor­gän­gen stets alle wichtigen In­formationen in auf­bereite­ter Form fin­den und direkt hier auch Auf­träge für das weite­re Vor­gehen er­teilen können.

Über un­se­re Mandan­ten

Wir sind sehr stolz auf un­se­re Mandantschaft.

Stolz, dass die­se renommier­ten Un­ternehmen uns ihr Vertrau­en schenken und uns bei der Kanzl­ei­gründung der Patentanwaltskanz­lei Cartage­na beglei­ten. Viele Mandan­ten las­sen uns die Ehre, sie in Ange­legenhei­ten des gewerbli­chen Recht­schut­zes be­ra­ten und vertre­ten zu dürfen, seit vie­len Jah­ren zu­teilwer­den und ha­ben ent­schieden, sich auch nach un­se­rem Wech­sel aus un­se­rer ehe­maligen Kanz­lei zur Patentanwaltskanz­lei Cartage­na wei­ter von uns be­ra­ten und vertre­ten zu las­sen.

Stolz aber auch, weil wir der An­sicht sind, dass un­se­re Mandan­ten meist ei­nen Vor­teil gegenüber ih­ren Wettbewerbern ha­ben, da sie ein ein­drucksvol­les Verständnis für Fra­ge­stellun­gen des gewerbli­chen Recht­schut­zes erlangt ha­ben. Wir versu­chen stets, un­se­ren Bei­trag hierfür zu leis­ten, indem wir mit Rat zur Seite stehen, wenn die zum Teil schwierigen Ent­scheidun­gen des gewerbli­chen Recht­schut­zes zu fäl­len sind, damit un­se­re Mandan­ten gegenüber ih­ren Wettbewerbern gut gerüstet sind.

About Us

Cartagena is an intellectual property law firm located in the heart of Stuttgart. Cartagena has been founded in January 2016 by our patent attorneys Dr. Michael Eberle and Lukas Klement. For the last 12 years our patent attorneys have worked in one of Stuttgart's larger patent firms.

We have decided to leave this firm and to found Cartagena in order to realize our ideas and ambitions of organisation and operation of an intellectual property law firm. We are tremendously proud and grateful that the vast majority of our clients accompany the establishment of Cartagena.

Our clients are mainly mid-sized companies from Baden-Württemberg. We advise our clients in all aspects of intellectual property law, in particular in the field of patent, design, and trademark law.

About our Understanding of Intellectual Property Law

We are passionate about our business. We are always seeking to protect our client’s intellectual property to the highest possible degree.

However, we are aware of the fact that intellectual property protection is not an end in itself. The benchmark of meaningful action in the field of intellectual property law is financial viability. And not every protection possible under patent, trademark and design laws is economically viable.

We take this into account. Together with our clients we discuss the possibilities of intellectual property protection and the costs associated therewith in the light of their needs and financial situation. It is our aim to support them in order to achieve the maximum possible impact with the budget available for intellectual property protection.

We believe that – in order to make good decisions regarding intellectual property protection – it is an essential prerequisite to acquire an overview at least of the most important facts that may influence the decisions. For this purpose, we operate a client platform called Edgar that allows our clients to review their portfolios of intellectual property rights. Within Edgar our clients find all relevant information regarding their intellectual property rights. Further, there is the possibility to instruct us in various procedural matters directly via the platform.

About Our Clients

We are very proud of our clients.

Proud, that these well-known companies put their trust in us and support us in the establishment of Cartagena. Our clients have given us the honour of representing and advising them over many years and have decided to continue to receive our advice in the change from our former law firm to Cartagena.

Yet also proud because we believe that our clients usually have an advantage over their competitors as they have achieved an impressive understanding of issues regarding intellectual property rights. We always try to make our contribution to this by giving advice when difficult decisions have to be made, in order to ensure that our clients are well equipped to face their competitors.

Un­ser Tätigkeits­spektrum

Wir be­ra­ten un­se­re Mandan­ten in al­len Fra­gen des gewerbli­chen Recht­schut­zes und der hiermit ver­bun­denen Rechtsgebie­ten. Dies umfasst kurz­fristige Be­ra­tung zu ta­ges­aktuel­len Themen ebenso wie die Er­arbei­tung lang­fristi­ger Stra­tegi­en.

Un­ser An­spruch ist es, Be­ra­tung und Leis­tun­gen zu bie­ten, die auf die individuel­len Erfordernis­se und das jeweilige Markt­umfeld un­se­rer Mandan­ten perfekt zuge­schnit­ten sind.

Un­se­re Kerntätigkeitsfel­der wer­den durch die wichtigs­ten gewerbli­chen Schutz­rech­te be­stimmt:

Das Patent und das Ge­brauchsmus­ter, das ein­ge­tra­gene De­si­gn sowie die Marke.

Mehr zum Patent und zum Ge­brauchsmus­ter →

Mehr zum ein­ge­tra­genen De­si­gn →

Mehr zur Marke →


Un­se­re Tätigkei­ten im Be­reich von Paten­ten und Ge­brauchsmus­tern

Patent und Ge­brauchsmus­ter

Das Patent und das Ge­brauchsmus­ter sind Leis­tungs­schutz­rech­te. Sie schüt­zen die Leis­tung des Erfinders, indem sie ein zeitlich beschränktes Recht dar­stel­len, die Nutzung die­ser Erfindung Drit­ten ver­bie­ten zu las­sen.

Gemeinsam ist dem Patent und Ge­brauchsmus­ter, dass sie Erfindun­gen schüt­zen, also Leh­ren zum tech­ni­schen Handeln. Viele Erfindun­gen können wahlweise zum Patent oder zum Ge­brauchsmus­ter ange­meldet wer­den. In einigen Fäl­len ist Schutz jedoch nur über ein Patent zu erzie­len, so bei­spielsweise im Falle von Erfindun­gen, die in Verfah­rens­anweisun­gen verkörpert sind.

Der wesent­li­che­re Un­ter­schied zwi­schen Patent und Ge­brauchsmus­ter liegt jedoch dar­in, dass das Patent im Normalfall vor Er­teilung inhaltlich ge­prüft wird und nach Er­teilung von der Rechtsbeständigkeit zu­nächst aus­gegan­gen wird. Ein Ge­brauchsmus­ter wird im Normalfall nicht ge­prüft. Die­se Prüfung wird nach­ge­holt, wenn das Ge­brauchsmus­ter gerichtlich gegen Dritte ein­gesetzt wird.

An­meldung und Prüfungs­verfah­ren

Im Be­reich der Patente und Ge­brauchsmus­ter umfasst un­ser Handeln für un­se­re Mandan­ten zu­nächst die be­ra­ten­de Beglei­tung im Rah­men von Ent­wicklungs­prozes­sen, um frühzeitig die Möglichkei­ten des Schut­zes ei­genen geistigen Ei­gentums und auch die Gefahr durch geistiges Ei­gen­tum Drit­ter berücksichtigen zu können.

Wenn über die Einrei­chung ei­ner Patent- oder Ge­brauchsmus­ter­an­meldun­gen ent­schieden wurde, be­rei­ten wir in Rück­spra­che mit den Erfindern und Ent­wick­lern die ent­spre­chen­den An­melde­un­terla­gen vor, auf Basis de­rer das Paten­ter­teilungs­verfah­ren und das Ge­brauchsmus­ter­ein­tragungs­verfah­ren erfolgen.

← Anmeldungsvorbereitung

Die Vorbe­rei­tung der An­meldungs­un­terla­gen für ei­ne Ge­brauchs- oder Patent­an­meldung umfasst vor al­len Din­gen die Aus­arbei­tung ei­nes Sat­zes von Patent­ansprüc­hen, die im Lich­te bekann­ter Tech­no­logi­en und erfindungs­wesent­li­cher Besonderhei­ten formuliert wer­den.

Die­ser An­spruchs­satz, der den Kern der An­meldung dar­stellt, sowie ei­ne zugehörige Beschreibung der Erfindung in allgemei­ner Form und anhand von Bei­spie­len der Erfindung bilden die Grundla­ge für das Prüfungs­verfah­ren und be­stimmen, in wel­cher Art im Rah­men des Prüfungs­verfah­rens auf Einwän­de der jeweiligen Patent­äm­ter rea­giert wer­den kann.

Nach Einrei­chung der An­meldung vertre­ten wir un­se­re Mandan­ten vor dem jeweiligen Patent­a­mt. Wir überwa­chen die gel­ten­den Fris­ten vor und nach Paten­ter­teilung, be­ra­ten im Zu­sammenhang mit Patent­prüfungs­verfah­ren und rei­chen geänder­te Un­terla­gen und verfah­rensfüh­r­en­de An­träge ein, soweit dies erforderlich ist.

← Prüfungsverfahren

Im Rah­men des Prüfungs­verfah­rens von Patent­an­meldun­gen erfolgt ei­ne amts­seitige Re­cher­che nach bekann­ten Dokumen­ten, vor de­ren Hin­ter­grund das Patent­a­mt die Pat­entwürdigkeit ei­ner An­meldung be­ur­teilt. Wir vertre­ten un­se­re Mandan­ten im Rah­men der in sol­chen Prüfungs­verfah­ren übli­chen Diskussionen mit dem Patent­a­mt über die Pat­entwürdigkeit der Erfindung und über ggf. erforderli­che Anpassun­gen der An­meldungs­un­terla­gen.

Im Falle von Aus­landsnach­an­meldun­gen erfolgt die Verwal­tung und Vertre­tung der Patente und Ge­brauchsmus­ter un­se­rer Mandan­ten in Zu­sammenarbeit mit renommier­ten Anwaltskanzlei­en in vie­len Ländern insbesonde­re in Eu­ropa, Amerika und Asi­en.

← Auslandsnachanmeldungen

Aus­landsnach­an­meldun­gen wer­den üb­li­cherweise ein Jahr nach Einrei­chung der Ge­brauchsmus­ter- oder Paten­terst­an­meldung ein­gereicht, so­fern im Aus­land Schutz gewüns­cht ist. Wäh­rend wir un­se­re Mandan­ten vor dem Eu­ropäi­sche Patent­an­meldun­gen selbst vertre­ten, sind für Aus­landsnach­an­meldun­gen außerhalb Eu­ropas von uns be­auf­tragte Kanzlei­en in den jeweiligen Ländern zuständig.

Die be­auf­trag­ten Kanzlei­en im Aus­land korre­spondie­ren im Hin­blick auf das jeweilige natio­nale Prüfungs­verfah­ren mit uns, so dass wir ei­nen vollständigen Über­blick über die zu­sammengehörigen Verfah­ren im In­land und Aus­land ha­ben und auf Basis de­s­sen ei­ne umfassen­de Be­ra­tung un­se­rer Mandan­ten leis­ten können.

Überwa­chung und Re­cher­che

Welt­weit wer­den jährlich meh­re­re hundert­tausend Patent­an­meldun­gen ein­gereicht. Viele hiervon gelan­gen zur Er­teilung und stel­len gefährli­che Monopol­stellun­gen von Wettbewerbern dar, die zu kennen wichtig ist.

Wir füh­ren daher in Zu­sammenarbeit mit externen Dienst­leistern lau­fen­de Überwa­chun­gen durch, im Rah­men de­rer Schutzrechtsan­meldun­gen und Schutz­rech­te Drit­ter ermit­telt wer­den können, sobald sie veröff­entlicht wer­den.

← Laufende Überwachungen

Un­se­re Überwa­chungs­dienst­leis­tun­gen umfas­sen insbesonde­re Publikati­ons­überwa­chun­gen und Register­überwa­chun­gen.

Im Falle von Publikati­ons­überwa­chun­gen wer­den die amtli­chen Publikati­ons­datenbanken im Hin­blick auf in­ter­essante Schutz­rech­te und An­meldun­gen Drit­ter überwacht, wobei sowohl ei­ne gezielte Überwa­chung spezi­el­ler Wettbewerber als auch ei­ne allgemei­ne Überwa­chung von Themengebie­ten möglich ist.

Bei Register­überwa­chun­gen wer­den ein­zelne Schutzrechtsan­meldun­gen oder -fa­mili­en von Drit­ten überwacht, um die jeweiligen Prüfungs­verfah­ren und etwaige Schutzrechts­er­teilun­gen im Blick zu be­hal­ten. Vor und nach Er­teilung von Schutz­rech­ten kann die­se Kenntnis genutzt wer­den, um auf das Verfah­ren oder den Rechtsbe­stand sol­cher Schutz­rech­te anzu­grei­fen oder die Kenntnis­se in der ei­genen Pro­dukt­entwicklung zu berücksichtigen.

Es ist schwer möglich, allei­ne durch Überwa­chun­gen alle relevan­ten Schutz­rech­te und Schutzrechtsan­meldun­gen im ei­genen tech­ni­schen Feld zu über­bli­cken. Ist es erforderlich, nach mög­li­cherweise gefährli­chen Schutz­rech­ten Drit­ter zu su­chen oder ist es zur Schwäc­hung von Schutz­rech­ten Drit­ter erforderlich, de­ren Schutzwürdigkeit auf Basis älte­ren Stan­des der Tech­nik in Zweifel zu zie­hen, so erfolgt dies über das Ergebnis von Patent­re­cher­chen.

Wir er­arbei­ten zu­sammen mit un­se­ren Mandan­ten die Para­me­ter für ei­ne sol­che Patent­re­cher­che und füh­ren die­se je nach konkre­ten Anforde­run­gen bei uns im Hause über die ein­schlägigen Datenbanken aus oder las­sen externe Re­chercheu­re die Re­cher­che durch­füh­ren. Die Re­cherche­ergebnis­se wer­den im Lich­te des Ziels der Re­cher­che über­prüft. Gemeinsam mit un­se­ren Mandan­ten erört­ern wir, wel­che Kon­sequen­zen aus dem Ergebnis der Re­cher­che gezogen wer­den können oder soll­ten.

← Patentrecherche

Re­cher­chen in den Pat­entdatenbanken können ver­schiede­nen Zwe­cken dienen:

Durch Re­cher­chen nach ein­schlägigem Stand der Tech­nik wird im Hin­blick auf ei­ne Erfindungs­idee ge­prüft, ob die­se tatsächl­ich neu ist und vor dem Hin­ter­grund des Stan­des der Tech­nik aus­rei­chend fernliegend und daher schutzwürdig ist.

Ei­ne sol­che Re­cher­che kann dem Zweck dienen, die Aus­sich­ten ei­ner ei­genen geplan­ten An­meldung zu prüfen. Sie kann jedoch auch dar­auf gerich­tet sein, die Rechtsbeständigkeit der Schutz­rech­te und Schutzrechtsan­meldun­gen von Wettbewerbern zu be­ur­teilen und ggf. die Grundla­ge für ein amtli­ches oder gerichtli­ches Lö­schungs­verfah­ren oder Nichtigkeitsverfah­ren hervorzubrin­gen.

Ei­ne Re­cher­che kann jedoch auch allgemei­ner auf die Ermittlung tech­ni­scher In­formationen im Hin­blick auf ein be­stimmtes Tech­no­logie­feld abzie­len. Hierdurch können bekannte Lösun­gen für gegebe­ne tech­ni­sche Pro­bleme gesucht und gefun­den wer­den, hierun­ter auch sol­che Lösun­gen, die auf­grund des Zeitpunktes der jeweiligen Publikati­on in­zwi­schen als freier Stand der Tech­nik gel­ten und somit unmit­telbar übernommen wer­den können.

Ein weite­res Feld bilden die soge­nann­ten Ver­letzungs­freiheits-Re­cher­chen („Freedom-to-Ope­ra­te“-Re­cher­chen). Sol­che Re­cher­chen dienen dem Zweck, die Gefah­ren bei der Pro­dukt­einführung ei­nes Pro­duktes zu ermit­teln, die durch Patente und Ge­brauchsmus­ter von Wettbewerbern be­stehen.

Ver­letzungs- und Vernich­tungs­verfah­ren

Wird im Rah­men ei­ner Re­cher­che oder ei­ner Überwa­chung oder auf an­de­rem Wege ein Schutzrecht oder ei­ne Schutzrechtsan­meldung ei­nes Drit­ten ermit­telt, das kri­tisch er­scheint, so stehen wir un­se­ren Mandan­ten für die Be­ur­teilung ei­ner sol­chen Si­tuati­on zur Verfügung. Im Lich­te der ver­markte­ten und geplan­ten Pro­dukte un­se­rer Mandan­ten prüfen wir, ob von Schutz­rech­ten der Wettbewerber oder ent­spre­chen­den Schutzrechtsan­meldun­gen Gefahr aus­geht und wel­che Möglichkei­ten be­stehen, um die Positi­on des Schutzrechts­inhabers zu schwäc­hen.

Geht von ei­nem Patent oder Ge­brauchsmus­ter Gefahr aus und ist die Möglichkeit gege­ben, die Rechtsbeständigkeit des Schutzrechts in Zweifel zu zie­hen, so vertre­ten wir un­se­re Mandan­ten in ent­spre­chen­den Ein­spruchs- und Nichtigkeitsverfah­ren sowie in Lö­schungs­verfah­ren.

← Vernichtungsverfahren

Wir vertre­ten un­se­re Mandan­ten unmit­telbar in Ein­spruchs-, Lö­schungs- und Nichtigkeitsverfah­ren vor den deut­schen Ämtern und Gerich­ten sowie vor dem Eu­ropäi­schen Patent­a­mt. Wir vertre­ten Sie weiterhin im Vorfeld sol­cher Verfah­ren gegenüber dem jeweiligen Schutzrechts­inhaber, bei­spielsweise in Verhandlun­gen über Mitbenutzungs­rech­te und an­de­re Möglichkei­ten der Verfah­ren­s­abwendung.

Wird im Falle ei­ner tatsächl­i­chen oder behaupte­ten Schutzrechtsver­letzung Patent- oder Ge­brauchsmus­terver­letzungs­kla­ge erho­ben, so vertre­ten wir un­se­re Mandan­ten auf Klä­ger- bzw. Beklagten­seite. Dies erfolgt im vorpro­zessua­len Stadium üb­li­cherweise allei­ne durch uns, wäh­rend wir bei ei­ner gerichtli­chen Klärung vor or­dentli­chen Gerich­ten zu­sammen mit auf Ver­letzungs­verfah­ren spezialisier­ten Rechts­anwäl­ten zu­sammenarbei­ten.

Un­se­re Tätigkei­ten im Be­reich von ein­ge­tra­genen De­si­gns

Das eige­tra­gene De­si­gn

Das ein­ge­tra­gene De­si­gn (oder auch: Ge­schmacksmus­ter) ist ebenso wie das Patent ein Leis­tungs­schutzrecht. Es schützt die Leis­tung des Ent­werfers ei­nes De­si­gns dadurch, dass die­ser es Drit­ten ver­bie­ten las­sen kann, das De­si­gn in glei­cher oder im Wesentli­chen glei­cher Form anzubie­ten.

Durch das ein­ge­tra­gene De­si­gn ge­schützt wird die ästhe­ti­sche Ge­stalt ei­nes Erzeug­nis­ses, wobei es sich sowohl um ei­nen Körper als auch um ei­ne zweidimensio­nale Ge­stalt handeln kann.

Schutzwürdig sind sol­che Ge­stal­tun­gen, de­ren Ge­samt­ein­druck bezüglich ih­rer nicht tech­nisch beding­ten As­pekte sich von al­len Ge­stal­tun­gen un­ter­schei­det, die sich im so ge­nann­ten Formenschatz - der Ge­samt­heit bekann­ter Ge­stal­tun­gen - fin­den.

Die De­si­gnan­meldung

Im Be­reich der ein­ge­tra­genen De­si­gns be­rei­ten wir für un­se­re Mandan­ten die ent­spre­chen­den An­meldun­gen vor, wobei in Rück­spra­che mit un­se­ren Mandan­ten die zweckmäßigste Art der An­meldung und ggf. die Einrei­chung ei­ner Sammelan­meldung mit meh­re­ren De­si­gns sowie die gewüns­ch­te territoriale Abdeckung erör­t­ert wird.

← Designanmeldungen

Der Schutzbereich von ein­ge­tra­genen De­si­gns bemisst sich dana­ch, ob das ein­ge­tra­gene De­si­gn und ein mög­li­cher Ver­letzungs­ge­gen­stand den glei­chen Ge­samt­ein­druck hin­terlas­sen. Vor diesem Hin­ter­grund muss für die ei­gene An­meldung be­ur­teilt wer­den, ob die Einrei­chung ei­nes oder meh­re­rer Mus­ter im Rah­men ei­ner Sammelan­meldung zweckmäßig ist und wel­che Dar­stellun­gen für die An­meldung den gewüns­ch­ten Schutzbereich erzie­len.

Ne­ben der Fra­ge, wel­che Perspektiven für die Dar­stellung zweckmäßig sind, ist auch die Fra­ge nach der Dar­stellungs­art (Photographi­en, Strichgrafiken, computer­ge­ne­rier­te Dar­stellun­gen) erheblich. In einigen Ländern, so bei­spielsweise in den USA, existie­ren recht präzise Vor­ga­ben zur jeweiligen Dar­stellungs­art.

Die De­si­gnver­letzung

Da das De­si­gn ei­nes Pro­duktes bei vie­len Pro­duk­ten ei­nen erhebli­chen Wieder­erkennungs­wert dar­stellt, sind Verfah­ren weg­en De­si­gnver­letzung meist gegen Un­ternehmen gerich­tet, die gezielt ei­ne Original-Ge­stal­tung imitie­ren, um den Ein­druck zu erwe­cken, das Original­produkt selbst anzubie­ten.

Wir vertre­ten un­se­re Mandan­ten in sol­chen Streitigkei­ten, die häufig auch mit unmit­telbarem Handeln auf Mes­sen einhergehen, auf denen die ein ein­ge­tra­genes De­si­gn ver­letzen­den Pro­dukte aus­ge­stellt sind.

Un­se­re Tätigkei­ten im Be­reich von Marken

Die Marke

Die Marke ist ein so ge­nanntes Kennzei­chenrecht. Sie kennzeichnet die Pro­dukte ei­nes Her­stel­lers von Wa­ren oder Er­bringers von Dienst­leis­tun­gen und ermöglicht dem Kun­den dadurch die Zu­ord­nung des Pro­duktes. Ei­ne ein­ge­tra­gene Marke gewährt dem Inhaber die Möglichkeit, Drit­ten die Verwendung der Marke zu un­ter­sa­gen, wenn dies im Zu­sammenhang mit von der Marke ge­schütz­ten Wa­ren oder Dienst­leis­tun­gen erfolgt oder wenn die­se Markenverwendung ge­eig­net ist, die an­ge­spro­chenen Kun­den zu verwirren. Sie schützt den Inhaber der Marke dar­über hin­aus vor Marken und an­de­ren Kennzeichnungs­rech­ten Drit­ter, die nach der An­meldung der Marke erwor­ben wur­den.

Un­se­re Be­ra­tung im Be­reich der Marken erfolgt im Hin­blick auf lang­fristige Markenstra­tegi­en, die häufig die welt­weite Verwendung der Marke zu berücksichtigen ha­ben und den Schutz vor Marken und Markenbenutzun­gen durch Dritte gewährleis­ten müs­sen.

Markenstra­tegie und An­meldung

Die Einrei­chung von Marken erfolgt unmit­telbar durch uns in den meis­ten Ländern der Welt. Marken­schutz in Deutsch­land oder in der Eu­ropäi­schen Uni­on erfolgt durch ei­ne ent­spre­chen­de deut­sche oder eu­ropäi­sche Marken­an­meldung. In vie­len an­de­ren Ländern kann die­ser zuvor erlangte Schutz über ei­ne in­ternatio­nale Regis­trierung erwei­tert wer­den. In an­de­ren Ländern kann über natio­nale Marken­an­meldun­gen Schutz erlangt wer­den.

← Markenanmeldung

Die wesentlichs­ten Be­stand­teile ei­ner Marken­an­meldung sind das Markenzei­chen und das Verzeichnis der Wa­ren- und Dienst­leis­tun­gen, für die Schutz be­an­sprucht wird.

Das Markenzei­chen ist meist ein Wort oder ei­ne Mehrzahl von Wört­ern, ent­weder ohne be­stimmte typographi­sche Ge­stal­tung (Wort­marke) oder mit vor­gegebe­ner Schrift und ggf. ergänzen­den graphi­schen Elemen­ten (Wortbild­marke). Dane­ben können auch Bil­der ohne textli­chen Inhalt als Marke an­meldet wer­den (Bild­marke).

Ne­ben diesen grundlegen­den Marken­ar­ten existie­ren weite­re Möglichkei­ten: So kann die dreidimensio­nale Ge­stal­tung ei­nes Pro­duktes selbst oder die Farbgebung ei­nes Pro­duktes als Marke ge­schützt wer­den (3D-Marke, Farb­marke). Auch die gezielte Verwendung von Verzierun­gen an ei­nem vor­gegebe­nen Be­reich ei­nes Pro­duktes kann als Marke ge­schützt wer­den (Positi­ons­marke).

Im Verzeichnis der Wa­ren und Dienst­leis­tun­gen ist ge­gliedert nach so ge­nann­ten Marken­klas­sen angege­ben, wel­che Pro­dukte (Wa­ren und/oder Dienst­leis­tun­gen) vom Marken­schutz umfasst sein soll.

Wir be­ra­ten un­se­re Mandan­ten im Hin­blick auf ei­ne ge­eig­ne­te Wahl der jeweiligen Marken­art und be­rei­ten in Rück­spra­che mit den Mandan­ten die Verzeichnis­se von Wa­ren- und Dienst­leis­tun­gen für die Marken­an­meldung vor.

Wir rei­chen die ent­spre­chen­den Marken­an­meldun­gen an­schließend selbst oder über aus­ländi­sche Kanzlei­en bei den jeweiligen Ämtern ein und beglei­ten die Ein­tragungs­verfah­ren bis zur Ein­tragung der Marke und dar­über hin­aus.

Markenre­cher­che und -überwa­chung

Vor Einrei­chung ei­ner Marken­an­meldung und insbesonde­re auch vor Auf­nah­me der Markenbenutzung ist es üb­li­cherweise gebo­ten, ei­ne Markenre­cher­che durch­zufüh­ren, um älte­re Rech­te Drit­ter frühzeitig zu erkennen.

Wir füh­ren sol­che Markenre­cher­chen für un­se­re Mandan­ten zum Teil bei uns im Hause und zum Teil über externe Dienst­leis­ter aus. Das Ergebnis der Markenre­cher­che bewer­ten wir und ma­chen auf Basis de­s­sen Vorschläge.

← Markenrecherche

Re­cher­chen im Markenbereich dienen dem Zweck, In­formationen über älte­re Marken zu erhal­ten, die im Hin­blick auf ei­gene Marken­an­meldun­gen und insbesonde­re auch im Hin­blick auf die ei­gene Verwendung ei­ner Marke als kri­tisch einzu­stu­fen sind. Je nach Relevanz können ver­schiede­ne Ar­ten von Markenre­cher­chen zweckmäßig sein.

Die einfachste Form der Markenre­cher­che ist die Iden­ti­tätsre­cher­che. Hierbei wird nach älte­ren Marken gesucht, de­ren Markenzei­chen identisch oder annähernd identisch zum ei­genen Markenzei­chen ist und die für über­ein­stimmen­de oder ähnli­che Wa­ren oder Dienst­leis­tun­gen ange­meldet oder ein­ge­tra­gen wur­den. Ei­ne sol­che Iden­ti­tätsre­cher­che sollte üb­li­cherweise vor jeder ei­genen Marken­an­meldung erfolgen.

Die Ähnlichkeitsre­cher­che geht über die Iden­ti­tätsre­cher­che hin­aus, da sie systematisch auch sol­che Marken berücksichtigt, de­ren Markenzei­chen Ähnlichkeit zum ei­genen Markenzei­chen auf­weist. Da im Markenrecht ei­ne Markenkollisi­on - insbesonde­re bei über­ein­stimmen­den Wa­ren oder Dienst­leis­tun­gen oder bei großer Bekannt­heit der älte­ren Marke - auch dann gege­ben sein kann, wenn die Markenzei­chen sich deutlich un­ter­schei­den, ist ei­ne Ähnlichkeitsre­cher­che insbesonde­re dann gebo­ten, wenn ei­ne un­erwarte­te Markenkollisi­on zu erheb­li­chem wirt­schaft­li­chem Verlust füh­ren könnte.

So­fern ein Marken­inhaber gegen die späte­re An­meldung ei­ner Marke durch ei­nen Drit­ten nicht vor­geht, können bleiben­de und un­angreifbare Rech­te des Drit­ten ent­stehen. Es ist kann daher gebo­ten sein, die von den Patent- und Markenämtern veröff­entlich­ten Marken­an­meldun­gen zu überwa­chen.

Wir bie­ten un­se­ren Mandan­ten sol­che Überwa­chun­gen an. Wir bedienen uns externer Datendienst­leis­ter, die uns potenti­ell ei­ner überwach­ten Marke ähn­eln­de Marken­an­meldun­gen und -ein­tragun­gen mit­teilen. Die­se wer­den durch uns markenrechtlich ge­prüft und un­se­ren Mandan­ten zur Ent­scheidung des weite­ren Vor­gehens vor­gelegt.

← Markenüberwachung

Die Überwa­chung von Marken­an­meldun­gen Drit­ter ist zweckmäßig, um frühzeitig Kenntnis von Marken­an­meldun­gen und Marken zu erhal­ten, um gegen de­ren Ein­tragung vor­gehen zu können. Hierdurch wird verhindert, dass Marken­rech­te ent­stehen, die nach zu lan­ger Duldung nicht mehr angreifbar sind.

Markenüberwa­chun­gen wer­den üb­li­cherweise auf be­stimmte Markenzei­chen gerich­tet (Kollisi­ons­überwa­chung). Wird ei­ne Marke mit ei­nem sol­chen oder ei­nem ähnli­chen Markenzei­chen im überwach­ten Gebiet ange­meldet oder ein­ge­tra­gen, so prüfen wir den Grad der Ähnlichkeit und berich­ten un­se­ren Mandan­ten, so­fern wir der An­sicht sind, dass ei­ne nähe­re Prüfung zweckmäßig ist. Ne­ben Kollisi­ons­überwa­chun­gen können auch An­melder­überwa­chun­gen ein­gerich­tet wer­den. Hierbei wer­den alle Marken­an­meldung und Marken überwacht, die auf ei­nen vor­gegebe­nen An­mel­der/Inhaber zurückgehen.

Markenkollision

Im Falle von Markenkollisionen, also kollidieren­der Marken und Marken­ein­tragun­gen sowie der potenti­ell unzulässigen Verwendung ei­ner Marke, be­ra­ten und vertre­ten wir un­se­re Mandan­ten im vorpro­zessua­len Stadium des Verfah­rens und ggf. vor den jeweiligen Ämtern und Gerich­ten, so­fern ei­ne amtli­che oder gerichtli­che Klärung un­ausweich­lich ist.

Our Range of Services

We advise our clients on all aspects of intellectual property law and the related areas of law. This includes short-term advice on current issues as well as the development of long-term strategies.

Our aim is to offer advice and services which are perfectly tailored to the individual requirements and the relevant market conditions of our clients.

Our core areas of activity are determined by the main intellectual property rights:

Patents and utility models, registered designs and trademarks.

More information regarding patents and utility models →

More information regarding registered designs →

More information regarding trademarks →


Our Services in the Field of Patents and Utility Models

Patent and Utility Model

Patents and utility models protect the creative output of inventors by granting a time-limited right to prevent third parties from using an invention.

A common feature of patents and utility models is that they protect technical teachings. Many inventions can be protected by either a patent or a utility model. In some cases, however, protection can only be achieved through a patent, for example in the case of inventions which are embodied in a method, for example in a production method.

Probably the most significant difference between a patent and a utility model is, that the content of a patent is always examined before it is issued. In contrast, the examination of a utility model is regularly postponed until the holder of the utility model asserts claims against third parties.

Registration and Examination Procedure

We offer to accompany our clients product development at an early stage in order to identify possibilities of protecting intellectual property generated during the development and also to consider the risks of potential infringement of intellectual property belonging to third parties.

When a decision concerning the filing of a patent or utility model application has been reached, we prepare the corresponding application documents, in consultation with the inventors and developers.

← Application preparation

The preparation of the application documents for a utility model application or a patent application includes, above all, the preparation of a set of claims, which is worked out in consideration of known technologies and specific technical features.

This set of claims, which represents the core of the application, and a corresponding description of the invention provide the basis for the examination procedure.

After the filing of the application we represent our clients before the respective patent office. We monitor the applicable deadlines before and after the issue of the patent, provide advice regarding the patent examination procedure and submit amended documents and applications necessary for the proceedings.

← Examination procedure

As a part of the examination procedure of patent applications, the patent office will conduct a search for prior art. On the basis of the search result the patent office evaluates the patentability of the claimed invention. We represent our clients in discussions with the patent office and make necessary amendments to the application documents.

The filing of subsequent foreign patent or utility model applications is necessary when protection is needed abroad.

← Foreign applications

Subsequent foreign applications are usually filed one year after the first application. The filing is carried out in cooperation with foreign colleagues in many countries, especially in Europe, America and Asia.

We are in steady contact with the foreign colleagues and receive their reports. We coordinate the proceedings of the foreign applications and harmonize them with the corresponding proceedings in Germany and Europe.

Monitoring and Search

Hundreds of thousands of patent applications are filed each year. Many of these are granted and result in possibly dangerous monopoly positions.

We offer - in cooperation with external service providers - ongoing monitoring, so that intellectual property rights and rights of third parties can be identified as soon as they are published.

← Patent monitoring

Our monitoring services include publication monitoring and register monitoring.

During publication monitoring the official publication databases are monitored for relevant patents and third party patent applications. Both targeted monitoring of specific competitors as well as a general monitoring of subject areas are possible.

During register monitoring, we monitor applications of third parties and follow the respective examination procedures.

Sometimes it is necessary to conduct a patent search for potentially dangerous third party property rights or for prior art documents needed in order to challenge the validity of a property right.

Together with our clients we develop the parameters for such a patent search and carry it out personally or instruct external service providers to carry out the search. The search results are evaluated in the light of the search objectives.

← Patent search

Searches in Patent Databases May Serve Different Purposes:

Often a patent search is conducted in order to determine whether the result of a development is new and whether it comprises patentable aspects which are worth to be protected.

The result of such a search gives an indication regarding the chances of success of a planned patent application. However, a search may also serve in assessing the validity of a patent or a utility model and may bring forth the basis for opposition or nullity proceedings.

A search can also have a more general purpose, namely to identify technical information with regard to a particular field of technology in order to find known solutions for given technical problems, in particular such solutions which are considered to be free state of the art technology.

The so-called Freedom-to-Operate-Search serves a further purpose not mentioned yet, namely the purpose of identifying the risks of launching a new product in view of patents and utility models of competitors.

Infringement and Nullity Proceedings

If a patent or a utility model of a third party appears to be critical, we assist our clients in evaluating the situation. We conduct a risk assessment and check for possibilities of weakening the position of the third party.

← Invalidity action

If there is a possibility to challenge the validity of the patent or the utility model, we represent our clients in the corresponding opposition and nullity proceedings before the German Patent Office, the Federal Patent Court and the European Patent Office.

In the event of actual or alleged infringement of a patent or a utility model proceedings, we assist our clients during judicial clarification before ordinary courts together with lawyers who specialize in infringement proceedings.

Our Services in the Field of Registered Designs

The Registered Design

Similar to the patent, the registered design (or: design patent) protects the creative output of a designer by preventing a third party from providing an identical or a very similar design.

Registered designs protect the aesthetic form of a product, which may be physical as well as a two-dimensional form.

Valid for protection are those designs whose overall impression differs from the known variety of designs.

The Design Application

It is a part of our services to prepare design applications for our clients. Following a consultation with our clients we select the most appropriate type of application. If applicable, the filing of a multiple application with multiple designs and the required territorial coverage will be discussed.

← Design application

The scope of protection of registered designs is measured according to whether a registered design and a possibly infringing product give the same overall impression. This must be taken into consideration when deciding whether the submission of one or more patterns in the context of a multiple application is appropriate and which presentations could achieve the desired scope for the registration.

Besides the question of which perspectives are useful for presentation, the question of the type of presentation (photographs, line graphics, computer-generated representations) should be considered. In some countries, in particular in the US, exist quite precise specifications for each type of presentation.

The Design Infringement

The design of a product often represents a significant recognition value. Proceedings for design infringement are mostly directed against companies which deliberately mimic an original design in order to give the impression that they are offering the original product.

We represent our clients in such conflicts. If necessary we initiate direct action at trade fairs where products which infringe upon a registered design are exhibited.

Our Services in the Field of Trademarks

The Trademark

A trademark identifies the manufacturer or seller of a particular good or the provider of a service and allows to distinguish the good or service in the market.

A registered trademark gives its owner the opportunity to prevent third parties from using the trademark in connection with goods or services for which it is registered. Beyond that it protects its owner from trademarks and other identification rights of third parties which have been acquired after its registration.

Trademark Strategy and Application

We file trademark applications in most countries of the world. Trademark protection in Germany or in the European Union is obtained by filing a German or European trademark application. This protection may be extended to other countries by filing an application for an international registration. In countries not coverable by international registrations protection can be obtained by filing national trademark applications.

← Trademark application

The main components of a trademark application are the trademark itself and the list of goods and services for which protection is claimed.

The trademark is often a word or combination of words, either with no specific typographic design (word trademark) or with a specific font and possibly additional graphical elements (combined word / figurative trademark). Graphical elements without textual content can be registered as a trademark (figurative).

In addition to these basic types of trademarks some other trademark types exist: A three-dimensional design of a product or a colour of a product can both be protected as a trademark (3D trademark, colour trademark). Also the selective use of decoration on a predetermined area of a product can be protected as a trademark (positional trademark).

The list of goods and services is grouped into trademark classes. It determines which goods and/or services are included within trademark protection.

We advise our clients with regard to a suitable choice of the respective type of trademark and prepare the lists of goods and services for registration of the trademark in consultation with them.

Trademark applications are either filed by ourselves or by foreign colleagues. After the filing we accompany the registration proceedings to the registration of the trademark.

Trademark Research and Monitoring

Before the filing of a trademark application, and, even more important, prior to the start of a trademark use, it is usually necessary to conduct a trademark search to identify any existing prior rights of third parties.

Such a search is either conducted by ourselves or by an external service provider. We evaluate the results of the search and make suggestions based on our findings.

← Trademark search

The purpose of the search is to acquire information on older brands and trademarks which could be critical with regard to a trademark application to be filed or with regard to the use of a trademark.

The simplest form of the trademark search is an identity search. An identity search covers earlier trademarks whose brand signs are identical or almost identical to the own trademark and which are registered for identical or similar goods or services. Such an identity search should be carried out before each filing of a trademark application.

Similarity research goes beyond identity search and covers trademarks whose brand signs are not only identical or almost identical but also similar to the trademark to be filed or used. A similarity search is particularly recommended if an unexpected trademark collision could result in considerable financial loss.

If a trademark owner does not act against the registration of trademarks that are similar or even identical to the own trademark registration, permanent and unassailable rights of third parties may arise. For this reason it is advisable to monitor trademark applications and registrations published by the patent and trademark offices.

We offer such monitoring as part of our services. External service providers inform us about every trademark application and registration that is similar to a monitored trademark. The results of the monitoring are evaluated, filtered and submitted to our clients for decision upon further action.

← Trademark monitoring

The monitoring of trademark registrations of third parties is useful in order to obtain early knowledge of third parties registered trademarks and trademark applications. This is important in order to be able to act against the registrations.

Trademark monitoring is usually directed towards specific trademarks (conflict monitoring). If a trademark with a brand sign that is identical or similar to the monitored trademark is found, we analyze the degree of similarity and give an advice to our clients if we believe that a more detailed examination is appropriate. In addition to conflict monitoring applicant monitoring can be set up. Here, all trademark applications and registrations which can be traced back to a specific applicant / owner are monitored.

Trademark Collision

In the case of a trademark collision or a potentially improper use of a trademark we advise and represent our clients prior to any proceedings and, if necessary we assist them before the respective offices and courts in the event that official or judicial clarification is unavoidable.

Lukas Klement, Dipl-Ing. Dr. Michael Eberle, Dipl.-Chem.
Patentanwalt
European Patent, Design and Trademark Attorney
Patentanwalt
European Patent, Design and Trademark Attorney
Tel: (0711) 870316-01 Tel: (0711) 870316-02
lukas.klement@cartagena.de michael.eberle@cartagena.de

Derzeit sind bei uns die folgenden Stellen zu besetzen:

Patentanwaltskanzlei Cartagena
Partnerschaftsgesellschaft Klement, Eberle mbB
Urbanstraße 53Tel: (0711) 870316-00mail@cartagena.de
70182 StuttgartFax: (0711) 870316-09


Patentanwaltskanzlei Cartagena
Partnerschaftsgesellschaft Klement, Eberle mbB

Dr. Michael Eberle Dipl.-Chem.
Lukas Klement Dipl.-Ing.

PR 720568

Urbanstraße 53
D-70182 Stuttgart
Deutschland/Germany

Tel +49 (0)711 870316-00
Fax +49 (0)711 870316-09

email: mail@cartagena.de
web: www.cartagena.de


St.-Nr. 95132/29986
EU-VAT/Ust.No. DE301540389

Patentanwaltskammer
Tal 29
D-80331 München

Tel: 0 89/24 22 78 0
Fax: 0 89/24 22 78 24

web: www.patentanwaltskammer.de


Tal 29
80331 München

Postfach 260112
80058 München

Fon: +49 [89] 201 70 80
Fax: +49 [89] 202 15 48

E-Mail: info@patentepi.com
Web: www.patentepi.com


Avenida de Europa, 4
E-03009 Alicante
Spanien

Web: oami.europa.eu

R+V Versicherung AG
Raiffeisenplatz 1
65189 Wiesbaden